Transkranielle Magnetstimulation zur neurobiologischen Charakterisierung somatoformer Störungen
N.N. · Nervenheilkunde · 2006 · Heft 08 · S. 653-656
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Somatoforme Störungen sind Krankheitsbilder, bei denen die Patienten über körperliche Beschwerden klagen, ohne dass sich hierfür ein spezifischer pathophysiologischer Prozess finden lässt. Die Ätiopathogenese dieser Erkrankungen ist weitestgehend unbekannt. Neben psychischen Faktoren wird eine Beteiligung neurobiologischer Prozesse diskutiert. Mithilfe der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) ist es möglich, neurobiologische Prozesse durch die Erfassung kortikaler Erregbarkeitsparameter in vivo zu detektieren. Auf dieser Technik basierend, wurde das kortikale Exzitabilitätsprofil bei Patienten…