Biografie und Persönlichkeit bei Depressiven, sonstigen psychiatrischen Patienten und nicht-klinischen Probanden
N.N. · Nervenheilkunde · 2007 · Heft 04 · S. 301-308
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen die Bedeutung der Biografie als Vulnerabilitätsfaktor für die Entwicklung einer Depression. Insbesondere die biografischen Skalen Primärsozialisation (PS) und Kindliches Kontaktverhalten – ein Teilaspekt der Extraversion– zeigen bei depressiven Patienten ausgeprägte Unterschiede sowohl zu nichtklinischen Probanden als auch zu sonstigen psychisch erkrankten Patienten. Auch finden sich in der Stichprobe von Depressiven signifikant positive Zusammenhänge zwischen der Skala Primärsozialisation (PS) einerseits und Desorganisation (DO) bzw. Neurotizismus (N…