Nuklearmedizinische Bildgebung bei depressiven Störungen und antidepressiver Therapie
N.N. · Nervenheilkunde · 2009 · Heft 10 · S. 719-726
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In jüngster Zeit wurden große Fortschritte bei der Aufklärung der zugrunde liegenden neurobiologischen Mechanismen depressiver Störungen gemacht, nicht zuletzt durch den Einsatz nuklearmedizinischer bildgebender Verfahren wie der Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und der Single-Photonen- Emissions-Computertomografie (SPECT). Hiermit können Veränderungen auf molekularer Ebene in vivo, z. B. der zentralen monoaminergen Systeme, dargestellt und die spezifischen, bei der Depression pathophysiologisch bedeutsamen neuronalen Schaltkreise identifiziert werden. Eine routinemäßige klinische Anwendung…