Ein neues Verfahren der Chlorkalksterilisation kleiner Trinkwassermengen
Hans Langer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1913 · Heft 38 · S. 1837-1840
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Ein Chlorkalkzusatz von 0,5 g pro Liter (entsprechend etwa 0,12 g freiem Chlor) gibt selbst bei Wässern mit starker Verunreinigung (30—40 mg KMnO4- Verbrauch) eine hinreichende Sicherheit für die Abtötung pathogener Bakterien, namentlich, wenn durch Vermischen des Chlorkalks mit gleichen Mengen Kochsalz für feine Verteilung gesorgt wird. 2. Es gelingt durch Zusatz der berechneten Menge Natriumperkarbonat nach der Chlorkalkbehandlung, ein geschmacklich völlig einwandfreies Wasser zu gewinnen. 3. Durch nachträgliche Filtration durch geeignete Filter, z. B. Sucrofilter, die natürlich öfter gerein…