Ueber Phloridzin als Schwangerschaftsdiagnostikum1)
Paula Köster · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1923 · Heft 06 · S. 182-183
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Der positive Ausfall der Phloridzinreaktion spricht nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit für Gravidität. 2. Der negative Ausfall der Reaktion schließt das Vorhandensein einer intakten Gravidität nicht aus. 3. Die Reaktion, unter gleichen Voraussetzungen und Bedingungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen angestellt, kann widersprechende Resultate ergeben. 4. Bei Aborten und Extrauteringraviditäten hat die Reaktion nur dann eine gewisse Bedeutung, wenn die ersten Symptome von der Loslösung des Eies nicht länger als 10 Tage zurückliegen.