Ueber die Anwendung von Dispargen bei Erysipel
Josef Cholewa · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1916 · Heft 50 · S. 1540-1543
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Dispargen erwies sich als vollkommen unschädlich auch bei Dosen von 30—40 ccm 2%iger Lösung pro die. Wenn es gleich nach Eintritt von Fieber und Rötung in Anfangsdosen von 5 ccm (kleinere Dosen erwiesen sich als weniger vorteilhaft) gegeben wird, beeinflußt es den Prozeß immer günstig, oft schon nach ein oder zwei Injektionen. Wir stehen auf Grund unserer Erfahrungen auf dem Standpunkte, in jedem Fall von Erysipel sofort bei dem Erscheinen der ersten Zeichen Dispargen einzuverleiben, zweistündlich die Temperatur zu messen und bei der ersten Temperaturerhebung sofort wieder Dispargen intravenös zu…