CareLit Fachartikel

Ueber Wesen und Behandlung der Hysterie 1)

Ernst Romberg · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1910 · Heft 16 · S. 737-742

Dokument
1027123
CareLit-ID
Jahr
1910
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Ernst Romberg
Ausgabe
Heft 16 / 1910
Jahrgang 36
Seiten
737-742
Erschienen: 1910-04-21 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Hysterie kann als eine angeborene krankhafte Störung im Ablauf der Assoziationen angesehen werden. Die geschlossenen Verbindungen lösen sich leicht. Es geht für kürzere oder längere Zeit das Zusammenarbeiten einer größeren oder kleineren Zahl von Assoziationen verloren. Die Art und die Dauer des Defektes bedingen das Krankhafte der hysterischen Störung. Auch zur Erklärung der Reizsymptome kann man auf eine Schwäche assoziativer Vorgänge zurückgreifen, welche Hemmungen nicht in Aktion treten lassen. Vielleicht lösen sich aber bei der Hysterie Assoziationen nicht nur abnorm leicht, sondern knüp…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift