Angst verrückt zu werden
N.N. · Nervenheilkunde · 2012 · Heft 12 · S. 934-937
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vorgestellt wird die Kasuistik eines 20-jährigen Abiturienten, der seit seinem 16. Lebensjahr unter kontinuierlicher Depersonalisation (DP) und Derealisation (DR) litt. Von seinem 18. bis 20. Lebensjahr wurde er aufgrund der Diagnose einer paranoiden Schizophrenie mit Antipsychotika behandelt. Wie die Auswertung des Arztbriefes zeigt, erfüllte er damals eindeutig die Kriterien für ein Depersonalisations-Derealisationssyndrom (DDS), nicht jedoch für eine paranoide Schizophrenie. Die hochdosierte Behandlung mit Anti-psychotika führte zu einer erheblichen Belastung des Patienten, nicht jedoch zu ein…