Aktualisierung der diagnostischen Kriterien für die Multiple Sklerose
N.N. · Nervenheilkunde · 2011 · Heft 07 · S. 488-492
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Diagnostische Kriterien für die Multiple Sklerose (MS) beruhen auf einer Kombination charakteristischer klinischer und paraklinischer Befunde und stellen eine Voraussetzung für eine standardisierte Diagnosestellung dar. In den 2001 veröffentlichten McDonald-Kriterien zur Diagnose einer MS wurde erstmals die zentrale Rolle der Magnetresonanztomografie (MRT) berücksichtigt, und damit eine frühere Diagnosestellung, in bestimmten Fällen schon nach einem erstem Schubereignis, ermöglicht. Nach einer ersten Revision der McDonald-Kriterien 2005 zeichnete sich die Notwendigkeit einer weiteren Überarbeitun…