Mikrografien
N.N. · Nervenheilkunde · 2010 · Heft 07/08 · S. 477-481
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mikrografien sind erworbene Störungen des Schreibens, die durch konsistente oder progressive Verkleinerung der Buchstabengröße charakterisiert sind. Neben linksparietalen Schädigungen werden sie primär durch degenerative Veränderungen oder fokale Läsionen der Basalganglien und striatofrontaler Schaltkreise verursacht. Mikrografien sind ein häufiges Symptom bei Parkinsonsyndromen und nach Mediainfarkten. Schriftproben zeigen, dass Mikrografien nach rechtsseitigen Infarkten der Arteria cerebri media (ACM) eingebettet sind in zahlreiche kognitive und perzeptuelle Defizite und das Schreiben aufgrund…