Die Behandlung des operativen Spannungskollapses mit „Vaskulat”
H. Krauß, A. Miehlke · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1950 · Heft 45 · S. 1524-1527
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Zentralisation des Kreislaufs — auch Spannungskollaps genannt — wird als eine sympathikotonische Zwangsstellung des Gefäßapparates in ihren einzelnen Größen dargestellt. Ihr Wesen ist eine Abdrosselung der peripheren Stromgebiete bei Erhaltung der Durchströmung der lebenswichtigen Organe, ihr wichtigstes Kriterium die stark verkleinerte Blutdruckamplitude, ihr klinischer Ausdruck der periphere Kollaps. Sie tritt ein nach größeren Blutverlusten, bei Gaben von Evipan zur Narkose und bei Alteration des vegetativen Systems. Bei Zentralisationszuständen ohne Volumenverlust des Kreislaufs durchbric…