Über die bisher niedrigste tödliche Urethanmenge bei Behandlung chronischer Leukämien
Fritz Lickint · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1950 · Heft 11 · S. 365
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach einem Überblick über die bisher veröffentlichten tödlich verlaufenen mit Urethan behandelten Leukämiefälle wird über einen eigenen Fall von chronischer myeloischer Leukämie mit 140 000 Zellen bei einer 50jährigen Frau berichtet, die nach vorangegangener 1œjähriger Röntgenbestrahlung bereits nach Darreichung von 26 g Urethan (vorwiegend in Dosen von 2mal 1 g täglich) innerhalb 8 Wochen unter dem Bild einer schweren Agranulozytose mit 300—500 Leukozyten im Blute verstarb. Auffallend war dabei das Vorhandensein von noch 207 000 Thrombozyten im Blute kurz vor dem Tode. Die unterste noch tödlich…