Der Einfluß hoher Peristongaben auf den Kaninchenorganismus unter besonderer Berücksichtigung der Speicherorgane1
R. Ammon, W. Müller · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1949 · Heft 15 · S. 465-467
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hohe Peristongaben, intravenös im Laufe von Wochen und Monaten an Kaninchen verabfolgt, führen zu im einzelnen näher beschriebenen Veränderungen in Milz, Lymphknoten, Fettgewebe, Leber usw., die mit den histologischen Bildern, die von den Lipoid-Speicherkrankheiten her bekannt sind, durchaus verglichen werden können. Diese Veränderungen sind nicht reversibel, denn sie bleiben noch nachweisbar bis zu 41 Wochen nach Aussetzen der Peristoninjektionen. Wird dagegen das RES von Kaninchen durch Tusche-Injektion vorher blockiert und werden dann anschließend die Peristoninjektionen durchgeführt, so kommt…