Perorale Entfernung von Geschoßsplittern an der Schädelbasis
Fritz Zöllner · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1944 · Heft 13/14 · S. 181-182
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Geschoßsplitter, die nahe der Mitte der Schädelbasis liegen, sollen, um Verletzungen der Hirnnerven und Gefäße zu vermeiden, wenn möglich durch die Nase und ihre Nebenhöhlen oder durch Mund- und Nasenrachen entfernt werden und nicht von außen her. Die großen Halsgefäße müssen bei drohender Blutungsgefahr an typischer Stelle gesichert werden. Zwei Beispiele erläutern die Möglichkeiten des peroralen Vorgehens, wobei insbesondere der Weg durch das Bett der Gaumenmandel ins obere parapharyngeale Gewebe bis an die Basis des Processus styloideus noch wenig bekannt sein dürfte, sich aber für ähnliche Ei…