Erfahrungen von Angehörigen mit Palliativer Sedierungstherapie: Was belastet was erleichtert?
Schmidlin, E.; · palliative-ch, Zürich · 2008 · Heft 3 · S. 26 bis 29
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die terminale oder palliative Sedierungstherapie wird in der Literatur gelegentlich als die aggressivste Form von Symptomkontrolle in der Palliative Care beschrieben1. Um quälende, untolerierbare Symptome lindern zu können, wird als letzte Therapieoption das Bewusstsein eines sterbenden Patienten reduziert. Die Leidens-erfahrung, aber auch die Kommunikationsfähigkeit wird dadurch vermindert oder ganz unterbrochen. Dies geschieht in einer signifikanten und einschneidenden Zeit, in welcher Worte und letzte Begegnungen für die Angehörigen wichtig und bedeutsam sind. Wie erleben die Angehörigen eine so einschneidend…