Netzwerke in der Betreuung Demenzkranker eine Utopie?
Warmbrunn, J.; · Betreuungsmanagement, Heidelberg · 2008 · Heft 3 · S. 17 bis 21
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Alle Anzeichen aus der bekannten demografischen Entwicklung und der korrespondierenden Verschiebung in den Altersgruppen deuten darauf hin, dass die auf Individualisierung angelegten Lebensstile zunehmen werden. Dementsprechend werden bisher stabile familiäre Netzwerke, deren wesentliches Kennzeichen das Zusammenleben mit Angehörigen im unmittelbaren Umfeld ist, zurückgehen und dafür die labilen oder prekären familiären Netzwerke zunehmen.1 Diese Entwicklung hat für den gesamten sozialen Dienstleistungsbereich erhebliche Konsequenzen. Im Bereich der Pflege wirkt sie sich besonders in dem sogenannten potenziellen…