CareLit Fachartikel
Arzneiexanthem nach Abrodil
Fritz Bernstein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1932 · Heft 24 · S. 931-932
Dokument
1028356
CareLit-ID
Jahr
1932
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 42jährigen hyperthyreotischen Patienten mit einer hochgradigen kutanen Jodoform- (aber nicht Jod-)Idiosynkrasie tritt 6—12 Stunden nach einer intravenösen Abrodilinjektion (100 ccm einer 30%igen Lösung) ein skarlatiniformes Arzneiexanthem auf, das spontan nach wenigen Tagen restlos verschwindet. Keine Beeinflussung der Hyperthyreose durch das Medikament. Hautprüfung negativ. Es wird ein Zusammenhang mit der Jodoformidiosynkrasie im Sinne einer Gruppenallergie angenommen.
Schlagworte
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift