Die Plasmatherapie der Exsikkation1
G. Bessau, W. Uhse · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1939 · Heft 36 · S. 1405-1410
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Schwere Exsikkationszustände können durch intravenöse große Plasmaübertragungen in überragender Weise beeinflußt werden. Es tritt eine wirkliche Reparation des Wasser-Stoffwechsels ein: der Kreislauf wird aufgefüllt, der Gewebsturgor wiederhergestellt, die Hydrostase beseitigt. Es wird zur Erörterung gestellt, daß die arteigenen Bluteiweißkörper es sind, die dem Plasma die Überlegenheit vor künstlich zusammengesetzten Lösungen verleihen. Wir möchten bitten, zu prüfen, ob bei schweren Exsikkationszuständen der Erwachsenen, insbesondere da, wo Störungen der Leberfunktion bestehen, gleiche Erfolge z…