Das Costen-Syndrom in der Sicht mandibulomotorischer Inkoordinationen*
J. Eschler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1967 · Heft 15 · S. 711-714
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Präaurikuläre Schmerzen im Sinne des Costen-Syndroms sind meist nicht durch Gelenkerkrankungen oder durch Störungen der Kondylenbewegungen als Folge von Zahnverlust oder Zahnfehlstellung, sondern durch mandibulomotorische Inkoordinationen verursacht. Diesen liegen Innervationsstörungen einzelner Muskeln zugrunde, indem einzelne Muskeln infolge eines zu hohen Innervationsaufwandes hypervalent sind. Die Diagnose der ursächlichen Hypervalenz der Muskeln ergibt sich aus den Abweichungen der Mandibulomotorik von der Norm. Die meisten Inkoordinationen betreffen die Öffnungs- und Schließungsbewegungen.…