Behandlung der akuten zerebralen Mangeldurchblutung mit niedermolekularem Dextran
U. Gottstein, I. Sedlmeyer, A. Heuß · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1976 · Heft 07 · S. 223-227
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 1968 bis einschließlich 1970 wurden 226 Patienten mit akuter zerebraler Ischämie mit vasodilatierenden Substanzen behandelt. Von 1971 bis einschließlich 1973 wurden statt dessen Dextran-(Rheomacrodex®-)Infusionen bei 202 Patienten angewandt. In den Jahren der Dextran-Therapie lag die Letalität bei 35% und damit um 19% niedriger als in der Zeit der Vasodilatantientherapie. Bei den mit Dextran behandelten Kranken über 65 Jahre betrug die Letalität 42% und war damit um 21% geringer als in der Vasodilatantiengruppe. Die Rheomacrodex-Therapie führte zu völligem Verschwinden der neurologischen Ausf…