Fingerarterienembolien bei Schultergürtelsyndrom
W. Ostheim, H. E. Schmitt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1976 · Heft 30 · S. 1118-1120
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 18 Patienten mit den klinischen Zeichen einer Kompression der A. subclavia bei Schultergürtelsyndrom, verbunden mit einem Raynaud-Phänomen der Hände, wurden angiographisch untersucht. Hierbei fanden sich in mehr als der Hälfte der Fälle auf der Seite der Subclavia-Kompression Fingerarterienverschlüsse. Bei drei Patienten, deren Fingerbeschwerden erst seit Tagen oder Stunden bestanden, konnte der pathogenetische Mechanismus erstmals arteriographisch belegt werden: In den Fingerarterien konnten frische Emboli nachgewiesen werden, deren Quelle die mechanisch geschädigte A. subclavia war.