Verbrauchskoagulopathie bei hämolytischem Transfusionszwischenfall
W. Licht, G. A. Jutzler, U. Büch, K. Th. Hofmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1968 · Heft 08 · S. 344-349
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 46jährigen Patienten wurden im Anschluß an einen intraoperativen hämolytischen Transfusionszwischenfall das Verhalten von Thrombozyten, Fibrinogen, Prothrombin und Faktor V im Plasma fortlaufend kontrolliert. Die Globalgerinnung wurde mit der Recalcifizierungszeit und der Thrombelastographie überwacht. 90 Minuten nach der Fehltransfusion einer A-Blutkonserve auf den Empfänger der Blutgruppe B ist eine Verbrauchskoagulopathie bereits im Gange, die innerhalb der ersten sieben Stunden unter starkem Abfall von Thrombozyten, Fibrinogen, Prothrombin und Faktor V zu einer schweren hämorrhagisc…