Zur Therapie plötzlicher Hörminderungen und Ertaubungen
G. Stange · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1967 · Heft 36 · S. 1616-1619
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 33 Patienten mit plötzlichen Hörverminderungen oder -verlusten wurden 70 Tage lang stationär behandelt. Der Behandlungsbeginn lag bei 23 Kranken innerhalb der ersten sechs Wochen (Gruppe a), bei zehn Patienten zwischen sechs und 24 Monaten nach Eintritt des akuten Krankheitsgeschehens (Gruppe b). Die Kranken erhielten täglich Complamin®, Ozothin®, Neurobion®, Rovigon® und jeden zweiten Tag im Wechsel 7% NaHCO3-Infusionen und Stellatumblockaden. Der Behandlungserfolg in beiden Gruppen ist signifikant unterschiedlich (3σ). Die Gruppe a wies einen Hörgewinn von durchschnittlich 30 dB, die Gruppe b i…