Über den Nachweis zystischer Gebilde in verschiedenen Körperregionen mit dem Ultraschallreflexionsverfahren*
W. Bleifeld, S. Effert · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1967 · Heft 39 · S. 1747-1750
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein Ultraschallimpuls durchläuft ein im akustischen Sinne homogenes Medium mit bekannter Geschwindigkeit und wird an den Grenzflächen zweier Medien partiell reflektiert und partiell durchgelassen. Auf dieser Eigenschaft beruht die Möglichkeit, zystische Gebilde, deren flüssiger Inhalt ohne Schallreflexion durchlaufen wird, von soliden Tumoren mit wiederholter partieller Reflexion an ihren akustisch gesehen inhomogenen Gewebsschichten zu trennen. Die Anwendung ist am Thorax, am Abdomen und an den Gliedmaßen möglich, wenn derartige Gebilde oberflächennah liegen, wie am Beispiel von zwei Patienten m…