Zur Pathogenese der Thrombozytopenie beim Hypersplenismus*
W. Bleifeld · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1967 · Heft 47 · S. 2149-2154
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Untersuchung des Verhaltens 51Cr-markierter Thrombozyten im Kreislauf unter gleichzeitiger Ermittlung ihrer Organverteilung bei Gesunden und bei drei Patienten mit Splenomegalien hat zu neuen Erkenntnissen in der Pathogenese der Thrombozytopenie beim Hyperspleniesyndrom geführt. Bei Splenomegalien stellt die Milz einen großen Plättchenspeicher dar, in dem mehr als 90% aller Thrombozyten aufgefangen werden. Dieser dauernde Entzug von Blutplättchen führt zur Thrombozytopenie. Aus der normalen Thrombozytenlebensdauer geht hervor, daß eine Destruktion der Thrombozyten nicht vorliegt. Neben der Gr…