Dosierungsfragen bei fibrinolytischer Langzeittherapie mit Streptokinase
W. Theiss, A. Kriessmann, A. Wirtzfeld · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1975 · Heft 38 · S. 1887-1891
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Langzeitfibrinolysen thrombotischer Gefäßverschlüsse mit Streptokinase entsprechend den heute üblichen Dosierungsschemata (Erhaltungsdosis 100 000 E/h) besteht ab dem zweiten bis dritten Behandlungstag im allgemeinen kein antikoagulatorischer Schutz gegen eine Rezidivthrombose mehr, wenn nicht zusätzlich Heparin verabreicht wird. Im Gegensatz hierzu konnte bei 13 Langzeitfibrinolysen von mindestens fünftägiger Dauer in elf Fällen auf Heparin verzichtet werden, wenn die Erhaltungsdosis den jeweiligen Gerinnungsverhältnissen angepaßt wurde. Dadurch wurde für die ganze Dauer der Behandlung ein p…