Zur Indikation der radikalen Prostatektomie1)
K. Werwath · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1930 · Heft 20 · S. 828-829
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir stellen mit Rosenstein fest, daß das Schicksal des Prostatikers in den Händen desjenigen Arztes liegt, der ihn zuerst in Behandlung bekommt. Die verhältnismäßig hohe Mortalität nach Prostatektomie hat ihre wahre Ursache letzten Endes in der viel zu späten Einweisung des Prostatikers durch den praktischen Arzt in das Krankenhaus zur chirurgischen Behandlung. Diese Mortalitätsziffer in Zukunft erheblich zu mindern, muß unser heißes Bemühen sein! Eine unbedingt klare Indikationsstellung ist in jedem Fall zu verlangen. Auch das Ergebnis der Nierenfunktionsprüfungen sollte noch kritischer gewertet…