Erfahrungen und Zwischenfälle bei der Plasmochinbehandlung autochthoner Malaria in den Tropen
C. M. Hasselmann, Margarete Hasselmann-Kahlert · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1929 · Heft 39 · S. 1635-1637
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. 103 Fälle autochthoner Malaria wurden mit Plasmochin bzw. Plasmochin compositum behandelt. 2. Bestätigung der Angaben von Mühlens, daß mit täglichen Dosen von 0,12 g Plasmochin bei Tertiana und von 0,06 g Plasmochin und 0,75 g Chinin bei Doppelinfektionen und Tropica im allgemeinen ein guter parasitozider Effekt erzielt wurde. 3. Bei Doppelinfektionen, wo anfänglich im peripherischen Blut nur eine Parasitenart zu finden ist, hat das reine Plasmochin eine ausgesprochen provokatorische Wirkung auf Tropicaformen und das Plasmochin compositum eine solche auf Tertianaparasiten. 4. Es ist auffallend…