Ueber die Bedeutung der Blutgerinnungsvalenz für die Krebsdiagnose
H. Bock, C. Rausche · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1926 · Heft 48 · S. 2025-2026
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Die GV. beträgt nach der von uns angewandten Methode 3—5 beim Normalen; sie ist innerhalb einer geringen Schwankungsbreite konstant und ziemlich unabhängig von akzidentellen Einflüssen. 2. Die GV. war bei Karzinomen und anderen malignen Tumoren in etwa 88% der Fälle erhöht. 3. Die GV. war bei Ulcus ventriculi und duodeni in allen untersuchten Fällen vermindert. 4. Die GV. weicht bei den meisten anderen Erkrankungen nicht wesentlich vom Normalen ab; eine Ausnahme macht nur der hepatogene Ikterus, der in unseren Fällen eine Verminderung der GV. zeigte.