CareLit Fachartikel

Artifizielle Enkephalohydrorrhoe und Lumbalpunktionssucht

F. Kehrer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1934 · Heft 51 · S. 1949-1950

Dokument
1030812
CareLit-ID
Jahr
1934
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
F. Kehrer
Ausgabe
Heft 51 / 1934
Jahrgang 60
Seiten
1949-1950
Erschienen: 1934-12-21 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Klinische Beobachtungen machen es wahrscheinlich, daß öfters nacheinander ausgeführte Entleerungen der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit, vor allem mittels LUMBALpunktionen, gegen die ja überhaupt vom nervenärztlichen Standpunkt aus Stellung genommen werden muß, genau so eine Steigerung der Hirnwasserabsonderung im Sinne eines artifiziellen Hydrocephalus hypersecretorius hervorrufen wie z. B. die Absaugung der Milch in der Laktation einen „Milchfluß”. Es kann auf diesem Wege sogar zu einer „Lumbalpunktionssucht” kommen, ähnlich der hysterischen Operationssucht.

Schlagworte

Lumbalpunktionssucht Zusammenfassung Klinische Beobachtungen Machen Wahrscheinlich Öfters Nacheinander Ausgeführte Entleerungen Hirn-Rückenmarksflüssigkeit Allem DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift