CareLit Fachartikel

Röntgenbefund und Diagnose

L. Stehr · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1936 · Heft 38 · S. 1546-1549

Dokument
1030860
CareLit-ID
Jahr
1936
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
L. Stehr
Ausgabe
Heft 38 / 1936
Jahrgang 62
Seiten
1546-1549
Erschienen: 1936-09-18 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die sog. RöNTGENDIAGNOSE ist nicht der Diagnose in klinischem Sinne gleichzusetzen. Sie ist vielmehr nur eine Deutung der Röntgensymptome im Sinne der teils deduktiven, teils induktiven Schlußfolgerung. Sie beansprucht demgemäß auch eine völlig andere, sozusagen für sie spezifische Bedeutung. Die RöNTGENUNTERSUCHUNG ist keine reine Beurteilung von Schattenbildern, vielmehr sind ihre objektiven Ergebnisse durch Fehlerquellen — Streustrahlung, Verzeichnung, Summation, Superposition — stark überlagert, sodaß ihre Ergebnisse nicht mit denen der Anatomie vergleichbar sind. Der Röntgenuntersuchung sind…

Schlagworte

Beurteilung Anatomie DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift