Ueber Pepsinbestimmungen mit der Methode von Boas, speziell nach Alkoholprobefrühstück
Kurt Felix Franke · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1927 · Heft 07 · S. 275-276
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die neue Pepsinbestimmungsmethode nach Boas hat sich auch uns bewährt. Bei Fehlen von freier Salzsäure gibt uns die Methode sicheren Aufschluß über die Pepsinbildung. Sie ist daher zur Klärung klinisch-diagnostischer Fragen heranzuziehen. Bei erhöhter Azidität lassen sich meist auch erhöhte Pepsinwerte feststellen, die sich aber in gewissen Grenzen halten. Gegenüber plötzlichen größeren Säureschwankungen bleibt der Pepsingehalt mehr oder weniger konstant. Erhöhte Pepsinwerte bei 6 Fällen von Ulcus ad pylorum und duodeni wurden nicht gefunden.