Über eine neue encephalographische Methode, Hirnkammern und erweiterte periphere Spalträume isoliert zur Darstellung zu bringen
H. Becker, F. Radtke · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1949 · Heft 08 · S. 160-173
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird von einer Methode berichtet, die es bei der lumbal vorgenommenen Encephalographie gestattet, die Luft ausschließlich in die Hirnkammern einzubringen. Ein normales Ventrikelsystem läßt sich kontrastreich mit 20—30 ccm Luft darstellen. Voraussetzung ist eine stärkere Neigung des Kopfes nach vorn, sowie die Vermeidung jeder Druckschwankung durch möglichst klein bemessene Liquor-Luft-Austauschmengen und sehr langsames Injektionstempo. Das Fassungsvermögen der Ventrikel und der Cist. cerebellomedull. darf nicht überschritten werden. Bei diesem Vorgehen gelingt es gleichzeitig, erweiterte Subar…