CareLit Fachartikel
Penicillamin-induzierte Polymyositis
U. Bettendorf, R. Neuhaus · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 49 · S. 2522-2525
Dokument
1031116
CareLit-ID
Jahr
1974
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 68jährigen Frau, die an primär chronischer Polyarthritis litt, entwickelte sich die fulminante Verlaufsform einer Polymyositis mit massiver Herzbeteiligung, als Cortison wegen eines Cushing-Syndroms durch D-Penicillamin (zweimal 300 mg/d) ersetzt worden war. Autoimmunphänomene nach Penicillamin, zu denen auch die Polymyositis zählt, sind zwar relativ selten und überwiegend nach Absetzen der Medikation reversibel, können aber auch, wie dieser Fall zeigt, den Krankheitsverlauf ungünstig beeinflussen.
Schlagworte
Cortison
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift