Der Nachweis von Lebermetastasen durch Funktionstests und bildliche Darstellung mit Radio-Nukliden
J. C. Dembski, M. W. Strötges · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1970 · Heft 07 · S. 313-316
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der szintigraphische Nachweis von Lebermetastasen ist mit den bisherigen Methoden nur begrenzt möglich, da die Metastasen eine Mindestgröße von 1,5 bis 2,5 cm Durchmesser haben müssen und sich von Parenchymdefekten anderer Genese aufgrund des Bildes nicht unterscheiden lassen. Eine kleinknotige Durchsetzung des Organs mit Metastasen läßt sich allein mit dem Szintigramm nicht von einer diffusen Leberzirrhose abgrenzen, doch zeigen beide Krankheitsbilder eine statistisch hochwahrscheinliche Differenz in der Radiogold-Clearance, die bei der Zirrhose vermindert ist. Wichtiger zum Nachweis von Leberme…