Die Behandlung des Parkinson-Syndroms mit Amantadin
G. W. Völler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1970 · Heft 17 · S. 934-937
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 90 Patienten, die Parkinson-Syndrome verschiedener Genese aufwiesen, wurden mit Amantadin behandelt, anfangs in einer Einzeldosis von 100 mg, bei Verträglichkeit mit zweimal täglich 100 mg für durchschnittlich sechs Wochen. Während der Dauer der Behandlung ergab sich eine ausgeprägte Wirkung auf den Rigor, die Akinesie und Bradyphrenie, wogegen der Tremor weniger gut beeinflußt wurde. Kombination mit L-Dopa verstärkte den therapeutischen Effekt und verminderte zugleich die Amantadin-Nebenwirkungen, die sich in zentralnervöser Stimulierung äußerten. Demgegenüber kam es bei kombinierter Anwendung v…