CareLit Fachartikel

Rückenmarksschäden bei Schleuderverletzungen der Halswirbelsäule*

F.-W. Meinecke · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1970 · Heft 22 · S. 1209-1212

Dokument
1031161
CareLit-ID
Jahr
1970
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
F.-W. Meinecke
Ausgabe
Heft 22 / 1970
Jahrgang 95
Seiten
1209-1212
Erschienen: 1970-05-29 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Als »Schleuderverletzungen« werden nur diejenigen Unfallhergänge aufgefaßt, die zu plötzlichen extremen Bewegungen des Kopfes und der Halswirbelsäule führen, ohne daß eine Gewalteinwirkung unmittelbar angreift. Unter diesem Gesichtspunkt werden ausschließlich bleibende Halsmarkschädigungen beschrieben. Bei insgesamt 369 Halswirbelverletzten, davon 138 mit Rückenmarksbeteiligung, entstanden nur vier Halsmarkverletzungen durch Schleudertrauma. Die Gesamtzahl liegt also bei 1,1% aller Halswirbelverletzten und macht 3% aller Tetraplegiker aus. Es handelt sich ausschließlich um Verkehrsunfälle.

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift