Erfolgreiche Operation eines Pseudotumors nach Oberschenkelfraktur bei Hämophilie B
M. Fischer, P. Fuchsig, K. Lechner, H. W. Pilgerstorfer, Mechthild Salzer, K. Steinbereithner · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 42 · S. 2145-2148
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 40 Jahre alten Patienten entwickelte sich ein monströser Pseudotumor des rechten Oberschenkels nach einer zwölf Jahre zurückliegenden Fraktur bei bestehender schwerer Hämophilie B (Faktor IX 0,4%). Da dieser Tumor spontan perforiert war, wurde der Oberschenkel im Hüftgelenk enukleiert. Während und nach der Operation erhielt der Patient antihämophiles Plasma und PPSB, entsprechend über 90 Liter Frischplasma-Äquivalent. Eine Kreislaufüberlastung infolge Hypervolämie, die in der ersten Woche nach der Operation auftrat, konnte durch insgesamt elf Plasmapheresen beherrscht werden. Nach siebe…