Über das Hyperthyreose-Risiko bei iatrogener Jodzufuhr
C. Schneider, G. Stephan, M. Suwelack · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 51 · S. 2631-2634
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 4507 Kranken, bei denen eine Radiojoddiagnostik der Schilddrüse vorgenommen wurde, wurden die Fälle von gesicherter iatrogener Jodzufuhr ermittelt. Unter den Patienten mit Jodexposition waren eindeutig mehr Hyperthyreosen vertreten als unter den Kranken ohne Jodexposition. Eine nähere Differenzierung ergab, daß Röntgenkontrastmittel der Gallenwege die Wahrscheinlichkeit, eine Hyperthyreose zu bekommen, um etwa 65% erhöhen. Eine ähnliche Beziehung kann für Jodchlorhydroxychinolin angenommen werden. Für Röntgenkontrastmittel zur Ausscheidungspyelographie gilt dieses Hyperthyreoserisiko nicht. D…