Myelomeningocele und Hydrozephalus beim Säugling*
H. Kuhlendahl · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1966 · Heft 17 · S. 801-803
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Myelomeningocele kommt stets in Kombination mit einer Arnold-Chiarischen Mißbildung vor. Die Folge davon ist in den meisten Fällen die Entwicklung eines Hydrocephalus occlusus schon in den ersten Lebenswochen, der unbehandelt in vielen Fällen zum Tode führt. Deshalb soll in jedem Falle nach operativer Beseitigung einer Myelomeningocele das Kopfwachstum sorgfältig beobachtet und bei übermäßiger Umfangszunahme, das heißt wenn im zweiten Lebensmonat der Kopfumfang 42—44 cm überschreitet, die rechtzeitige Ableitungsoperation etwa in der achten bis zwölften Lebenswoche vorgenommen werden. Eigene E…