Gefahren der äußeren Herzwiederbelebung
R. Frey, E. Kolb, U. Henneberg · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1964 · Heft 13 · S. 630-634
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Auch die äußere Herzmassage hat ihre Gefahren. Diese reichen, in der Reihenfolge der Häufigkeit, von Frakturen der Rippen oder des Brustbeins über Rupturen der Leber bis zum Hämatoperikard. Bei 29 eigenen Beobachtungen (davon 21 wiederbelebt, von diesen 9 folgenlos geheilt) wurden neunmal Rippenfrakturen beobachtet. Diese traten jedoch fast ausnahmslos bei langdauernden Herzmassagen auf, bei denen infolge der verzweifelten Situation eine forcierte Thoraxkompression ausgeführt wurde. Bei sachgemäßer Anwendung, sinnvoller Kombination mit der Atemspende und Berücksichtigung der anatomischen Besonder…