Mitosehemmung durch Vinca-Alkaloide bei malignen Systemerkrankungen der Haut
G. Goerz, R. Haensch · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 19 · S. 998-999
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die histologischen Veränderungen, die bereits nach einer einzigen Vincristin-Infusion in der therapeutischen Dosierung von etwa 50 µg/kg Körpergewicht bei malignen systemischen Hauterkrankungen eintreten, werden an je einem Fall von Hodgkin-Sarkom, Mycosis fungoides und Retikulosarkomatose gezeigt. Die eklatante Zunahme der Mitosen ist auf die Metaphase-Arretierung durch Vincristin zurückzuführen. Die dabei auftretenden Chromosomen- und Konfigurationen sind dadurch zu erklären, daß nicht die Chromosomen selbst angegriffen werden, sondern der Mitose-Apparat betroffen wird.