Zur Pathophysiologie des Leibschmerzes
L. Demling · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1963 · Heft 03 · S. 117-120
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neigung und Fähigkeit, Krankheiten mit einfachen Mitteln zu erkennen, sind gegenüber der apparativen Diagnostik in den Hintergrund getreten. Diese Entwicklung ist um so bedauerlicher, als erst die Kenntnis klinischer Symptome und das Vermögen, Beschwerden richtig zu deuten, es ermöglichen, moderne diagnostische Mittel sinnvoll anzuwenden. Der spontane Leibschmerz ist eines der wichtigsten klinischen Leitsymptome. Er kann nur dann richtig verstanden werden, wenn man die pathophysiologischen Zusammenhänge seiner Entstehung kennt. Anatomisch gesehen, sind vegetatives und zerebro-spinales Nervensyste…