Zwillinge mit Extremitätenmißbildungen*1
R. A. Pfeiffer, H. Weicker, K. D. Bachmann, J. Gleiss · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1963 · Heft 48 · S. 2347-2354
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zwillinge mit Reduktionsfehlbildungen der Extremitäten sind sehr selten Überwiegend handelt es sich um diskordante Zwillinge, dabei ist die Anomalie einseitig ausgeprägt. Gestützt auf die Beobachtung von drei eineiig konkordanten Paaren und auf das familiäre Vorkommen von Radius-, Fibula- und Femurdefekten, sogar Phokomelien, war immer wieder eine genetische Ursache derselben angenommen worden. Die im Zusammenhang mit der Thalidomid-Embryopathie beobachteten Zwillinge mit Phokomelie-Formen unterscheiden sich von den aus der Literatur bekannten weniger durch die Art der Mißbildung, als durch ihre…