Die „juvenilen Blutungen”1
J. -H. Napp, H. Protzen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1960 · Heft 23 · S. 1007-1012
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 1948 bis 1957 wurden 94 Patientinnen mit „juvenilen Blutungen” behandelt. Die Diagnose kann im allgemeinen durch Basaltemperaturkontrolle und zytologische Bewertung des Scheidenabstriches geklärt werden. In etwa 90% lag die Ursache der Blutungsstörung im Persistieren des Follikels. In der Behandlung stehen Ovarialhormone heute im Vordergrund. Auf die Curettage kann in der Mehrzahl der Fälle verzichtet werden; sie sollte grundsätzlich nicht am Anfang, sondern am Ende der therapeutischen Maßnahmen stehen. 67 Patientinnen wurden nach durchschnittlich sieben Jahren erneut untersucht. 67% haben je…