Erfahrungen mit Ajmalin bei der Behandlung von Rhythmusstörungen des Herzens
F. Scheler, R. Schröder, O. Brahms · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1960 · Heft 35 · S. 1536-1540
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Herzrhythmusstörungen wurden mit dem Rauwolfiaalkaloid Ajmalin behandelt. 64 Patienten, darunter u. a. 33 mit ventrikulären, 13 mit supraventrikulären Extrasystolen. Ventrikuläre Extrasystolen unterschiedlicher Genese, Kammertachykardien und paroxysmale Tachykardien werden durch Ajmalin mit großer Sicherheit zum Verschwinden gebracht. Ajmalin ist intravenös, intramuskulär und oral gleich wirksam. Wegen seiner geringen Toxizität wird es insbesondere, falls notwendig, zur intravenösen Therapie empfohlen. Für eine Dauerbehandlung ist in erster Linie die orale Medikation angezeigt; die Dosis beträgt…