Favus in Westdeutschland
F. Fegeler, H. Frydrychowicz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 37 · S. 1768-1769
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 1951 bis 1960 kamen an der Universitäts-Hautklinik Münster 31 Favusfälle zur Beobachtung, von denen 5 seit 1959 mit bestem Erfolg mit Griseofulvin behandelt wurden. Als zweckmäßig erwies sich eine Dosierung von etwa 20 mg/kg pro Tag. Pilze waren 28 bis 50 Tage nach Beginn der Behandlung nicht mehr nachweisbar. Sicherheitshalber wurde sie 14 Tage darüber hinaus fortgesetzt. Zusätzliche örtliche Behandlungsmaßnahmen und Kurzschneiden der Haare beschleunigten den Heilungsverlauf. Griseofulvin bildet eine Vereinfachung in der Behandlung des Favus. Die Früherfassung ist wichtig zur Vermeidung weit…