Akuter Herzinfarkt und Lungenstauung
R. Aschenbrenner, F. Braren, K. J. Erdmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1964 · Heft 38 · S. 1777-1781
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die ungewöhnlich hohe Letalität des akuten Herzinfarkts muß ein Ansporn sein, alle Möglichkeiten der Prophylaxe und der Frühbehandlung immer wieder zu überdenken. Die Stellung der Glykosidtherapie im Behandlungsprogramm ist umstritten, weil die oft versteckte Linksinsuffizienz der Infarktpatienten klinisch schwer zu objektivieren ist. Röntgenologisch lassen sich im akuten Stadium bei guten apparativen Voraussetzungen verschiedene Formen und Schweregrade der kardialen Lungenstauung nachweisen. Im untersuchten Krankengut war am Aufnahmetag (167 Patienten) bei 27% eine mittel- bis hochgradige, bei 4…