Zur Frage der Vererbungsbedingungen bei Koagulopathien
H.-G. Heinrich, P. Habermann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1959 · Heft 02 · S. 71-72
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei den nahen Verwandten von Kindern mit Koagulopathien können mit den verfeinerten Methoden zur Untersuchung der Blutgerinnung, insbesondere der Thrombelastographie, teils manifeste, teils latente Abweichungen im Ablauf der Gerinnungsvorgänge nachgewiesen werden, die nicht mit den Anomalien bei den Kindern identisch sind. Die Gerinnungsvorgänge bei den Verwandten eines 11jährigen Jungen, der seit der Geburt infolge einer Verminderung des Proakzelerins und des Prokonvertins eine Koagulopathie hatte, werden untersucht. Bei ihm sind der Rumpel-Leede positiv, die Retraktionszeit, die Blutungszeit un…