Anstaltsdyspepsien und Kolisubstitution
F. Gensch, R. Burmann, H. Goertler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1957 · Heft 20 · S. 810-818
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Auftreten von Anstaltsdyspepsien und Klinikinfekten wird am Krankengut der Kölner Universitäts-Kinderklinik an 1293 Säuglingen der Jahre 1951, 1952 und 1953 untersucht. Dabei ergibt sich eine Häufung der Zweitdyspepsien nach antibiotischer Therapie (51,1%). Hohe Dosen von Vitamin-B-Komplex und Frauenmilchernährung können die Zweitdyspepsien nicht verhindern. Eine wesentliche Senkung der Erkrankungshäufigkeit (29,9%) läßt sich durch orale Kolisubstitution erreichen. Säuglinge des ersten Trimenon, Kinder mit einem Aufnahmegewicht unter 3000 g, Dystrophe und Toxikosen zeigen keine stärkere Neigu…